SCD Intro-Diät

8 Jan

Die Feiertage haben dann doch ihren Tribut gezollt. Ich konnte mich nicht zurück halten bei dem ganzen leckeren Essen und hab es dann natürlich auch maßlos übertrieben (‚maßlos‘ muss hier in Relation zu Speziellen Kohlenhydratdiät gesehen werden). Und die Moral von der Geschichte ist, dass ich jetzt wieder von vorne mit der SCD anfangen muss. Ich kann nur noch mal betonen, dass es wirklich essentiell ist, sich 100% an die Diät zu halten und nicht so einen Rückfall zu bekommen, wie ich ihn hatte. Ich habe es natürlich auch direkt an meinem Gesundheitszustand gemerkt. Außerdem muss ich hinzufügen, dass ich den ersten Versuch nach SCD zu leben etwas versiebt habe. Ich habe einige Lebensmittel zu früh in meine Diät eingeführt, obwohl sie noch zu fortgeschritten waren (z.B., Erdnüsse und Champignons).

Eine gute Seite hat das Ganze trotzdem: Ich kann euch haargenau berichten, wie ich die verschiedenen Phasen der Diät durchlebe und (hoffentlich) diesmal meistere. Nach meinen Erfahrungen vom ersten Mal, werde ich die Intro-Diät etwas verschärfen, da ich mir nicht sicher bin ob ich den SCD-Joghurt und Eier wirklich vertrage. Da ich ja auch noch versuche mich weitestgehend vegetarisch zu ernähren (oder besser pescetarisch, da ich ohne Fisch sehr wenig essen könnte bei der SCD), bleibt dann nicht mehr so viel an Essen übrig. Da die Intro-Diät bei meiner Verfassung nur ungefähr drei Tage dauern wird, finde ich das allerdings nicht so schlimm. Bei meinem vegetarischen Vorhaben drücke ich an der Stelle der Brühe für die Intro-Diät ein Auge zu. Die Brühe besteht vorwiegend aus ausgekochten Rinderknochen und pürierten Karotten. Das Knochenmark soll eine heilende Wirkung haben, weshalb ich beschlossen habe, die Brühe trotz Pescetarismus zu essen.

Zu Beginn gebe ich erst eine Übersicht über die Intro-Diät, wie sie im Buch von Elaine Gottschall zu finden ist (Die deutsche Version des Buches findet ihr hier). Die Intro-Diät dient dazu, den Darm an die bevorstehende Diät zu gewöhnen. Je nach schwere der Symptome wird die Diät zwischen 1 und 5 Tage eingehalten. Ich empfehle vor Beginn alle Zutaten zu besorgen und alles schon mal vorzubereiten, sodass man nicht so schnell aus Faulheit aufgeben möchte 😉

Die Intro-Diät besteht aus den folgenden Speisen:

  • selbstgemachte Hühnersuppe;
  • gedünsteter Fisch;
  • gekochte pürierte Möhren;
  • selbstgemachte Frikadellen aus reinem Rinderhack);
  • selbstgemachter SCD-Quark;
  • Eier (nicht bei starkem Durchfall);
  • selbstgemachter SCD-Käsekuchen;
  • selbstgemachter SCD-Wackelpudding;
  • Getränke:
    • Wasser;
    • Pfefferminztee (ohne Aroma!);
    • schwacher schwarzer Tee/ Kaffee (ohne Milch und Zucker!);
    • verdünnter Saft (ich habe hier schon etwas über erlaubte Säfte geschrieben).

Für genauere Informationen und die Rezepte zu den unterschiedlichen Speisen empfehle ich diese Website.

Ich habe mir eine etwas strengere Version der Intro-Diät auferlegt, um auszuschließen, ob ich eventuell auf den Joghurt oder die Eier reagiere. Momentan esse/trinke ich folgendes:

  • Morgens: SCD-Wackelpudding und Tee;
  • Mittags: selbstgemachte Rinderbrühe;
  • Abends: selbstgemachte Rinderbrühe;
  • Zwischendurch: verdünnten Saft und jede Menge Tee.

Wie ihr schon sehen könnt, ist das wirklich nicht viel und ist einer Fastenkur ähnlich. Darum werde ich es auch nicht länger als drei Tage machen (ich will ja auch nicht noch mehr Gewicht verlieren). Ich habe das alles mit meinem Arzt besprochen, was ihr auch in jedem Fall tun solltet. Er kontrolliert mein Blut und greift ein, sobald ich Mist baue 😉

Ich hoffe, ich kann euch mit diesem Post ein wenig den Einstieg in die SCD vereinfachen. Falls es irgendwelche Fragen gibt, beantworte ich sie liebend gerne.

Nie wieder Bauchweh!

Kuss,

Polly

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