Meringues – neue Rezeptur

27 Feb

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Meringues

Heute gibt es ein update auf mein Meringue Rezept, dass ich vor nicht allzu langer Zeit veröffentlicht habe. Bei meinem ersten Rezept ist mir aufgefallen, dass der Honig sich nicht besonders gut in den Eischnee einarbeiten lässt, wodurch er sich beim Backen am Boden des Plätzchen sammelt und schwarz wird. Ich habe daher ein anderes Rezept ausprobiert, bei dem der Honig vorher in Wasser aufkocht und somit aufgelöst wird. Auf diese Weise kann der Honig besser in den Eischnee eingearbeitet werden und läuft nicht mehr so schnell bei Backen aus dem Plätzchen heraus. Das Wasser fügt dem Eischnee außerdem noch zusätzliche Fülle zu, wodurch man am Ende mehr Meringues mit der gleichen Menge Ei herstellen kann. Also noch ein Pluspunkt! 🙂

Meringues – neue Rezeptur

Zutaten:

  • 2 Eiweiß;
  • Prise Salz;
  • 80 ml Wasser;
  • 120 ml Honig.

Zubereitung:

Eiweiß auf Zimmertemperatur bringen. In einer Schüssel (muss 100%-ig sauber sein! – ohne Fett oder sonstige Essensrückstände) mit einem Handmixer schaumig rühren. Das Salz zugeben und weiterrühren, bis das Eiweiß fest wird. Den Honig mit dem Wasser vermischen und in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Wenn die Mischung sprudelnd kocht, noch ca. 1/2 Minute weiter kochen lassen. Die Mischung langsam in den Eischnee geben und dabei auf höchster Stufe weiter mixen. Solange weiter mixen bis der Eischnee anfängt zu glänzen und sich kleine Spitzen bilden, wenn man den Mixer aus der Mischung nimmt. Die Einschneemasse mit einem Esslöffel als kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Bei 95°C im vorgeheizten Backofen für ca. 2-3 Stunden backen. Danach für weitere 3 Stunden im auskühlenden Backofen lassen. Die genaue Backzeit richtet sich nach dem Backofen und der Größe der Meringues. Nach der Backzeit sollten die Plätzchen trocken von außen sein.

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Meringues direkt aus dem Ofen

So, liebe Leute und dieses Rezept ist noch einen Ticken besser als mein vorheriges. Ich liebe diese Plätzchen inzwischen (weil ich ein kleines Leckermäulchen bin 😉 ). Wenn man es einmal raus hat, ist es auch gar nicht mehr viel Arbeit. Nur die Backzeit hat es in sich.

Viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes und gutes Schlemmen!

Nie wieder Bauchweh!

Kuss,

Polly

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2 Antworten to “Meringues – neue Rezeptur”

  1. Claudia Mauti 19. Februar 2017 um 19:42 #

    Ich habe mich super gefreut über dieses Rezept, da ich, ebenfalls mit CU seit 16 Jahren, aber seit mehreren Jahren auf der naturheilenden „Schiene“, nun ebenfalls anfangen möchte, ohne Kohlenhydrate zu essen. Nun aber eine Frage: ich habe das Eiweiss begonnen zu schlagen wie im Rezept vermerkt und er hat bereits begonnen, steif zu werden, als ich den Honig (hab mir extra flüssigen Honig besorgt) begonnen habe zuzufügen. Da wurde der Eischnee wieder flüssig und blieb es auch….. und immer noch trotz laaaaangem Schlagen…….. An der Sauberkeit kann es ja nicht liegen, da es ja zu Beginn funktioniert hat. Was habe ich falsch gemacht?
    Nun habe ich halt das Genze in eine feuerfeste Form gefüllt, mit Beeren garniert und warte auf das Resultat in etwa 2 Stunden…. aber Meringues wären mir schon lieber gewesen.
    Danke für Eure Tipps!

    • Polly Boffin of Needlehole 20. Februar 2017 um 17:17 #

      Hallo Claudia,

      schön, dass du zu meinem Blog gefunden hast. Schade jedoch, dass das Meringue-Rezept bei dir nicht auf Anhieb geklappt hat. Ist es denn in der Form noch geglückt? Wie heiß war die Flüssigkeit denn noch, als du sie hinzu gegeben hast? Ich könnte mir vorstellen, dass sie vielleicht einfach zu warm für die Meringues war 😦

      Ich hoffe, beim nächsten Mal funktioniert es besser!
      Viele Grüße
      Polly

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