Weidemilch vs. Getreidemilch

20 Mrz

Weidende Kühe

Gestern hat mich ein Podcast  über Milch zum Nachdenken gebracht. Dieser Podcast behandelte den den Unterschied von Milch, einerseits von grasenden Kühen, andererseits von Kühen gefüttert mit Getreide/Soja. Hierbei geht es wieder einmal um die Frage, ob die Ernährung einen Unterschied für die Gesundheit macht; diesmal jedoch mit dem Augenmerk auf die Kuh 🙂 Natürlich macht es auch bei der Kuh einen Unterschied, was sie zu sich nimmt. Dies hat wiederum einen Einfluss auf die Milch der Kuh, die dann von uns Menschen konsumiert wird und so unsere Gesundheit beeinflusst. Ich hatte ja keine Ahnung, wie viel das Futter der Kuh sich auf meinen Darm und somit auf meine Colitis auswirkt.

Obwohl man ja allgemein sagt, dass Milch viel Kalzium und Vitamin A und D enthält, enthält Weidemilch wesentlich mehr davon. Es geht hierbei nicht so sehr um Biomilch vs. Nicht-Biomilch sondern wirklich um Weidemilch vs. Getreidemilch. Je länger die Kühe auf einer Weide grasen dürfen und je mehr Gras sie also zu sich nehmen, desto gesünder ist ihre Milch für uns. Die Weidemilch enthält wesentlich mehr Vitamine, mehr konjugierte Linolsäure (CLA) und mehr Omega-3. Bei Weidebutter, zum Beispiel, lässt sich auch an dem Geschmack und er Farbe erkennen, aus was für einer Milch sie gemacht wurde. Die Weidebutter ist gelb, im Gegensatz zur eher weißen Getreidebutter. Außerdem schmeckt sie viel intensiver nach Butter. Diese Butter bei der Speziellen Kohlenhydratdiät zu verwenden, hat einige Vorteile, u.a. der hohe Anteil an Omega-3 Fetten. Genauere Information über die Vorteile der Weidebuter bei SCD findet ihr hier. Diese Quelle spricht auch darüber, dass man täglich bis zu 2 Esslöffel Weidebutter zu sich nehmen soll, als Energiequelle. Außerdem soll es von Vorteil sein, seinen Kaffee mit etwas Weidebutter zu mischen, um ein energievolles Getränk herzustellen, das dem Körper und dem Gehirn stundenlang Energie liefert.

Gras ist das natürliche Nahrungsmittel von Kühen und hält sie gesund. Leider ist es teurer Kühe grasen zu lassen, als sie mit Getreide/Soja zu füttern. Deswegen lassen Milchbauern, selbst Bio-Milchbauern, ihre Kühe meist nicht mehr grasen. Es lohnt sich also beim Kauf von Milch, Butter und sogar Käse darauf zu achten, dass die Milch von grasenden Kühen stammt. In Deutschland ist zum Beispiel die Butter und der Käse von Kerrygold aus Grasmilch hergestellt. Eine Studie der Uni Gießen ergab, dass Kerrygold Butter von deutschen Markenbuttern mit Abstand die beste Fettzusammensetzung und den höchsten Vitamingehalt hat. Hier geht’s zur Studie.

Es macht also Sinn sich mal genau anzugucken, von welcher Kuh unsere Milch, Butter und unserer Käse kommt. Auch wenn es ein wenig mehr kostet, man bekommt dafür auch ein wesentlich besseres Produkt. Und außerdem geht es den Kühen auch besser!

Nie wieder Bauchweh!

Kuss,

Polly

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